from an email interview held in 1997 by tuba frenzy magazine/ny with markus popp and sebastian oschatz

 


Wie enstand die Band?
Wie seid ihr zu Musikmachen
gekommen?


Eine wenig hilfreiche Frage. Fragen dieser Art verdecken eher die relevanten Zusammenhänge. Wie jeder zur Musik kommt, sollte jeder selbst wissen, da können und wollen wir auch niemandem eine Hilfe dabei sein.

 


Ist das, was ihr macht, Musik ?
Spielt ihr die Rolle des Komponisten
oder ist das für euch uninteressant?
Schließt ihr euch an eine
"Untergang der Musik"-Rhetorik an?


Da der Untergang der Musik erst einmal nicht zu erwarten ist, möchte man sich dazugehörige Rhetorik lieber nicht vorstellen; hat man doch selbst aus Musik wieder nur neue Musik erzeugt und sich so nicht gerade aktiv an Ihrem Untergang beteiligt - aber darum geht es vielleicht auch gar nicht.

Das beste ist doch: Musik ist immer schon da und wird trotzdem immer weiter benötigt, sie ist eine Industrie, deren Mediatisierung immer noch (allerdings zunehmend assistiert von digitalen visuellen Medien) Standards fuer komplexe Konfigurationen neuer Wahrnehmungen determinieren (oder diese zumindest staendig aktualisieren).

Aus der Sicht des Produzenten ist elektronische Musik ein kompaktes, berechenbares Medium, ein erschwinglicher Einführungskurs in Mediendesign und zeitgemäße Ästhetik, nicht mehr. Und doch greift Musik auf sehr gut vorsortierte Strukturen, Maerkte und Transportmechanismen zurück, die etwa im Bereich digitaler Bildmedien weitaus weniger ausdifferenziert vorliegen. Dennoch ist elektronische Musikproduktion, obwohl extrem limitiert und verschiedentlich auch schon tragisch an seine "Grenzen" gestossen (Techno, DJ-ing) eine hochdifferenzierte, anspruchsvolle Aufgabe, die es lohnt, weiterverfolgt zu werden. Also: welcher Untergang?

Autorenschaft und Subjektivität sind zentrale Kategorien im Nachdenken über unsere Arbeit, wenn es auch momentan eher darum geht, im Rahmen unseres Ansatzes revidierte Begriffe dieser beiden Konzepte vorzuschlagen, als endgültig über ihren Verbleib entscheiden zu wollen.

 


Inwiefern spielt Politik
eine Rolle in eurer Arbeit?
Ist eure Musik antagonistisch
(z.B. antikapitalistisch, -industriell,
-popkultur)?


"Politics of..." beschrieb eher eine Haltung, eine Diposition, eine Art awareness über die Kräfteverhältnisse, die höchstens Spurenelemente von politik-wie-man-sie-kannte mitführt. Transparenz im Freilegen der Umstände und Definitionshorizonte, vor denen überhaupt produziert werden kann ist da viel wichtiger. Insofern nimmt Oval natürlich Bezug auf andere elektronische Musik, aber lediglich, um einen Abgleich zu suchen: in Zeiten, von "electronica", in der Musik nur unwesentlich vom bereits vorher absehbaren, im Funktionsumfang der verwendeten Geräte (zumeist überkommener VCA/VCO/VCF-Architekturen) vorgesehenen Resultat abweicht, war es einfach wichtig, vieles wegzulassen und noch einmal anders anzusetzen.

Digitale Systeme, wie sie zur Musikproduktion hergestellt werden, haben eine unglaubliche Menge an Funktionen und Möglichkeiten, einfach weil in der dazugehörigen Software auf preiswerten Speichermedien beliebig viel frei verfügbare Musiktheorie bzw. -geschichte in hinlänglich bekannten Algorithmen kodiert werden kann. Die Kodierung zeigt sich zum Teil offensichtlich in der Verwendung bestimmter Metaphern wie ?Takten? oder ?Tonhöhen?, zum Teil aber auch nur indirekt in der räumlichen Gliederung der Interfaceelemente auf Hauptfenster, Paletten und versteckte Optionen von Dialogboxen um bestimmte Wichtigkeiten und Umwichtigkeiten zu suggerieren, die natuerlich einem bestimmten musikalischen Kontext entspringt. (Dies dient natürlich dazu, dem Benutzer, der das Produkt wegen genau dieser Möglichkeiten gekauft hat, das Leben möglichst einfach zu machen).

Wichtig im Umgang mit solchen Geräten ist, diese Bezüge transparent zu halten und damit umzugehen. Daß das Ignorieren von Optionen hochinteressant werden kann, ist natürlich Konsequenz der oben genannten Strukturen. Andererseits ist das eine Perspektive, mit der z.B. Grafikdesigner schon länger umzugehen gelernt haben, weil die entsprechenden technologisch bedingten Strukturveränderungen dort schon wesentlich früher erfolgt sind.

Grundsaetzlich beschaeftigen wir uns weniger mit Musik, als mit ihren technischen Implementationen, Konzepten und formalen Unterscheidungen als mit ihrer konkreten inhaltlichen Ausgestaltung. Hauptsächlich aber deshalb, weil der aktuell diskutierte Musikbegriff weit hinter seine Möglichkeiten zurueckfällt. Alle unsere Beobachtungen aus verschiedenen Bereichen legen nahe, daß Musik nur noch im Horizont ihrer technischen Implementationen diskutiert werden kann; folglich soll sie als ?durch die Technik gegangen? dargestellt werden. Dabei ist dieser Musikbegriff als solcher natürlich zugleich die problematischste Kategorie, eher Teil des Problems als der Lösung.

 


Das Endprodukt - die Musik -
ist sehr schön.
Eure Philosophie scheint aber
eher mittel- statt zweckorientiert.
Wie erklärt ihr, daß das Endproduckt
so musikalisch beeindruckend ist?


Design. Mit allen Implikationen. Die Beobachtungen und Arbeitshypothesen in ein kompaktes, in wenigen Sätzen wiederzugebendes Design zu überfuehren ist die eigentliche Aufgabe. Es geht vor allem darum, seinen eigenen Ansatz immer auch im Zusammenhang zu ökonomischen Realitäten als auch eingepaßt in systemischen Gesamtzusammenhänge zu sehen.

 


Angenommen daß Oval keine
"Band" ist, sondern
ein laufender Kommentar zur
Digital-Technologie
und der Art und Weise des Ausdrucks
der zeitgenoessischen Musik,
warum sind die Quelle
eurer Musik unwesentlich?


Genau deswegen. Es geht um die digital-Technologie, die Hardware, die Strategien und Verfahren hinter den Artefakten. Quellen sind als Kontext, sinnstiftende Referenzen nicht mehr wesentlich, sie verdecken nur die relevanten Fragen bzw. verlängern nur die ewigen Debatten um Dekonstruktion vs. Rekonstruktion. Die Parameter sich selbst zu überlassen und selbst hinter der Komplextität des verwendeten Setups zurückzutreten ist dabei aber nur ein möglicher Weg. Oval sind weniger Autoren als ein Interface, eine Koordinationsinstanz, die den Abgleich an der Musik hauptsächlich im Hinblick auf die verwendeten Systeme sucht. Treten allerdings programmierte Interaktion (Stichwort OvalProcess) oder Marketing-Konzepte den Musikkonzepten zur Seite, kann man viel Neues lernen.

 


Was meint ihr zu den
offensichtlicheren Methode
von John Oswald oder Negativland?
Anders gesagt:
da eure Musik so schön/anhörbar ist,
wird es nicht schwierig für die
Zuhörer die Konzepte hinter der Musik
festzustellen?


Tja, einfach offensichtlicher. In diesem "late age of audio" ist längst spübar, daß Sound und Audio-Produkte sowieso einfach immer schon ungefragt da sind. Marketing-Kategorien und eine Erweiterung des read-only-audio-CD-Konzeptes sind daher die wichtigeren Zielsetzungen als immer weiter absehbaren Output zu generieren.

Wir versuchen Sichtbarkeit fuer einen ästhetischen (und allein das ist eine sehr schwierige Aufgabe) Ansatz zu erzeugen, ästhetischen Input in komplexe Medienverbundsysteme zu kanalisieren. Design heißt dabei, obwohl inhaltlich möglichst viele Kategorien kontingent gesetzt wurden, im Endresultat konsequent eine (aus vielen möglichen anderen) und dabei trotzdem leicht verständliche, kompakte Art von Wahrnehmung (nicht nur von Musik) vorzuschlagen.

Bishierher geschah das alles nicht einmal notwendigerweise mit Bezug auf / im Medium der Musik, das heißt, bis jetzt müsste man den alten Musikbegriff noch gar nicht bemühen. Man benötigt eher einen revidierten Musikbegriff als Teil neuer Kategorien und Strategien im Zeitalter programmierbarer Echtzeitmedien und deren Programmierung / Design. Klar wird dies spätestens, wenn Musik, wie schon jetzt an einigen der interessantesten Schnittstellen des Medienverbundes, nur noch als Untermenge (Soundtrack) vorkommt.

Allerdings wuerden wir uns auch nicht darauf festlegen lassen, daß dies ein zufriedenstellender Zustand ist. Musik nur als Soundtrack verhandelt zu sehen, stimmt vorerst skeptisch.

Die Konzepte und auch die Praxis von elektronischer Musik (wenn auch oft nur spielerisch) zur Disposition zu stellen, ist unser Vorschlag; Musik als Medium zu überdenken im heutigen Szenario, ohne die alten Diskussionen (alte Kulturdebatten, ewige Subjektivitäts-Rhetorik) im Rahmen der gegenwärtigen Machbarkeit (und damit ist alles gemeint, was gerechnet werden kann, sofern es die Breiftasche erlaubt) zu diskutieren, ist das Mindeste, was wir zum Thema machen können.

 


Jim O'Rourke hat einmal
die Bemerkung gemacht,
daß vorher vorhandenes Material
interessant für ihn sei,
weil es schon mit innerer
und extramusikalischer Bedeutung
beladen sei.
Ist diese Ästhetik
vergleichbar mit der von Oval,
und hat es zu dem Projekt
von O'Rourke
(Mille Plateaux-Katalog-
Bearbeitung) geführt?


Über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden genannten Ansätze als ganze vermag keiner von uns zu urteilen, aber die genannte Position ist für Oval auf jeden Fall nur bedingt zutreffend. An den Schnittstellen an denen wir operieren, ist umgekehrt nichts (oder möglichst wenig) mit Bedeutung beladen. Es kann im Gegenteil nur darum gehen, "Musik" als sinnstiftenden Bedeutungs- und Referenzhorizont vollständig auszublenden ­ nur so gewinnt man eine Sphäre, in der sich wirklich neue und voraussetzungslose (siehe oben) Unterscheidungen einführen lassen.

Unsere Musik ist sehr einfach; nicht primär, weil sie simple Strategien oder einen leicht nachvollziehbaren Gestus beschreibt (sondern diesen in Wahrheit inzwischen eher simuliert), sondern weil sie keinerlei musikalische "Vorkennntnisse" erfordert. So betrachtet, positioniert sich unsere Musik viel weniger in der Kategorie "Experiment" ­ um damit ihren Wert nur im Abgleich am Referenzhorizont der Musik-wie-man-sie-kannte zu erhalten ­ sondern als ein in letzter Konsequenz "freier" Ansatz, der in Reduktion und Analyse nur notwendige Vorleistungen sieht und einen möglichen Entwurf zu einer revidierten Musikdefinition im Ganzen eher spielerisch darstellen will.

Entgegen allen Historisierungsversuchen produzieren wir dabei keineswegs Meilensteine (das ist eher ein Problem der Label- und Publishing-Logik, die den Releases zugrundeliegt), sondern flüchtige, sehr variable und zeitbezogene Dokumente unseres permanenten Anpassungsprozesses an die verwendete (musikalische) User-Interface-Technologie, ohne uns auf dabei alte Kategorien zurückzuziehen. In gewisser Hinsicht ist also die extramusikalische Komponente (vgl. Jim O´Rourke) ebenfalls unser Hauptansatzpunkt, nur allerdings in dem Bewußtsein, daß sich die Revision des Musikbegriffes im Zeitalter seiner technischen Implementiertheit ausschließlich ueber äußerliche Kategorien (Interface-Design, Software, Hardware und vor allem Marketing) vollziehen lässt. Sonst wird man immer wieder zu dem Ergebnis kommen, eigentlich habe sich gar nicht so viel verändert.

 


Inwieweit ist das,
was ihr macht, multimedial?
Beschreibt eure Erfahrung
mit Video und Soundinstallationen.
Wie wichtig sind die Platten
in dieser multimedialen Hinsicht?
Sind Oval daran interessiert,
in der Welt der Musikindustrie
mitzumachen
(Labels, Singles, Popstars),
oder ist es eher ein
Unternehmen im Bereich
des multimedialen Designs?

 


Die OvalWohnton - Klanginstallation war nur ein erster Versuch, im Bereich der Kunst und ihrer Mediatisierung erste Erfahrungen zu sammeln. Das hat, obwohl die Installation selbst ein eher unfertiger Versuch war, zumindest einige interessante erste Einblicke gewährt. Hier soll es auch einen weiter ausgearbeiteten Ansatz geben, über den aber noch nicht vollständig entschieden ist.

 

 


Beschreibt das
"Public Domain Projekt"
Wie hängt das mit dem
Projekt zusammen
das Sebastian, Karl und Martin
in Aspen vorgeführt haben?
Gibt es andere technologische
Projekte?


"Public domain" bezeichnete eher den Charakter einer Idee als deren exakte Durchführung und war ein Arbeitstitel für die OvalProcess-Software, über die ihr vielleicht schon von Bettina Informationen erhalten habt.

Involving Systems, das Sebastian zusammen mit Karl und Martin macht, versucht das Thema nocheinmal von einer anderen Seite aufzurollen: Nicht dadurch neue Unterscheidungen einzuführen, indem ein neuer musikalischer Kontext aufgestellt wird, sondern einen gegebenen musikalischen Kontext (nennen wir ihn mal T) aufzugreifen durch eine neue Mediatisierung (Interaktion, Image) einer neuen Unterscheidbarkeit zuzuführen.

Abgesehen von den inhaltlichen Aspekten ist OvalProcess für den semiprofessionellen home-user konzipiert, während Involving Systems im öffentlichen Raum mit möglichst kontingenter Zielgruppe funktionieren soll.

 


Was sind eure Meinungen
zu der Idee vom
"DJ als Künstler/Musiker"?
Kennt ihr DJ Spooky?
Legt einer von euch auf?


Keine sehr gute Idee, eigentlich ein genuines Entertainment-Phänomen, das damit weniger in unseren Zuständigkeitsbereich fällt. Eines meiner wenigen gesicherten Erkenntnisse im Musikbusiness ist, daß das letzte verbliebene Krtiterium für Musik zu sein scheint, ob es gelingt, möglichst viele zahlende Gäste simultan zu beschallen. Der DJ ist eigentlich für mich eher in Gastronomie-Kategorien erklärbar.

Platten auflegen / mischen ist unterkomplex, d.h. involviert zuwenige kontingenzfähige Instanzen, die zu einem größtmöglich anderen, unvorhergesehenen Ausgang der Musik führen könnte. Der Modus der Einflußnahme auf das Endresultat ist eher gering, höchstenfalls das der "unerwarteten" Neukombination (vgl. Collage - sowas interessiert höchstens noch Uni-Professoren). Ein dritter turntable wirkt da eher verzweifelt/tragisch als innovativ. Ansonsten natürlich ein grandioser Massenbetrug. Ganz klar der Rock´n´Roll von jetzt.

Auf der anderen Seite: das ewige Plattensammeln an kompetente Profis outsourcen zu können spart natürlich viel Zeit, die man mit anderen Dingen verbringen kann.

 


Was meint ihr zu dem Vorwurf,
eure Musik sei überintellektualisiert
Hat einer von euch eine
Ausbildung (Kritizismus)
vergleichbar mit Achim Szepanski,
zum Beispiel?


Unsere Musik ist nach dem oben ausgeführten, die einzige, die tatsächlich ohne Abgleich an der bisher bestehenden Musik bewertet, folglich auch ohne jegliche Vorkenntnisse gehört werden kann. Also eigentlich weder besonders intellektuell oder theorielastig, obwohl ­ das hat die Vergangenheit gezeigt ­ durchaus theoriefähig. Man kann einen solchen Ansatz von Seiten der Kritiker natürlich immer intellektualisieren wie auch (re-)musikalisieren (jeder wird hier etwas finden, auch Dinge, nach denen bisher noch nicht gesucht worden ist) aber das dürfte eher eine Frage der (noch) unzueichenden Kategorien der Rezeption sein.

Bei Oval geht geht um Vorraussetzungslosigkeit, den radikalen Verzicht, den Entschluß alles auszusparen, ohne die "großes-M-Musik" auszukommen und doch vollwertig im Audio-CD-Fach vermarktet zu werden ­ so gesehen bis jetzt ein paradoxer Zustand, ein etwas fragwürdiger Triumph.

 


Wie kann man komplexe
begriffliche und technologische
Innovationen
benutzerfreundlich machen?


Mal bei Jean-Louis Gassee anrufen... Aber im Ernst: hier haben wir wieder eine fast unauflösliche Konstellation: Einerseits verstellen die Metaphern als handlungsleitende Prämissen den freien Zugriff auf die "avanciertere", weil vorraussetzungslose Mediennutzung, andererseits sind sie die einzigen Garantie dafür, daß auch die großzügigste Deadline eingehalten wird. Und überhaupt: das was wir machen, ist ja nicht wirklich komplex. Weder ist es research & development, noch Hardwaredesign (und niemand den wir kennen, tut das an den Stellen, die wirklich die interessanten sind) eigentlich ist es nur eine in Einfallsreichtum, Genauigkeit und (von mir aus) Kritizismus gewendete consumer-Perspektive. Hier wäre allerdings zu bedenken, daß, bevor man sich in Formulierungen wie Kritik und Subversion bequem einrichtet, klar sein sollte, daß Kunst längst jede kritische Transzendenz verloren hat, on-screen-Mediendesign notwendig affirmativ ist und Subversion nur noch einen bestenfalls spielerischen Grundwiderspruch abgibt.

Nur solange die übrige elektronische Musik jegliche Ambition vermissen lässt, daran etwas zu ändern, bleibt nichts anderes, als den obengenannten Part zu übernehmen ­ allerdings gibt es bereits jetzt viel wichtigere Aufgaben.

 


Wie kann man einen
solchen gehobenen Diskurs
verstaendlich/populistisch
machen?

Verständlichkeit ist eine wichtige, anspruchsvolle Aufgabe allen Mediendesigns, Populismus kann dagegen nicht das Ziel sein. Nimmt man einige begrifflich Verkürzungen in Kauf (und gesetzt den Fall, man hat seine "musik-ist-techno-ist-marketing-und-was-bleibt-schon-uebrig"-Lektionen gelernt) würden wir sagen, mehr denn je über Produkte. Dabei ist Marktgängigkeit oder zumindest Mediatisierbarkeit das wichtigste Kriterium für eine glaubwürdige Option auf Produkte im Medienbereich ­ fest steht aber, daß Kultur allein nichts mehr erklärt.


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